Die Klosterkirche
Die Kirche wurde im Jahr 1500 erbaut. Eine Gedenktafel an der Außenmauer bezeugt, dass die frommen Leute Kregler, Tenk und Reisinger die Kirche gestiftet haben.

Später fanden sich für die notwendigen Restaurierungen immer wieder Wohltäter, die mit ihren Spenden die Finanzierung ermöglichten.

Die Kirche ist unter den Schutz der hl. Mutter Anna gestellt.
In der ersten Epoche wurden verschiedene Bruderschaften seelsorglich betreut.
Im 18. Jahrhundert fanden öfter festliche Gottesdienste mit Musikern statt.
Seit dem Einzug der Redemptoristinnen 1852 wurden hier Anbetung, Gotteslob und Fürbitte eifrig gepflegt. Selbst die schwierigen Kriegsjahre konnten das gemeinsame kirchliche Stundengebet der Schwestern nicht zum Schweigen bringen.
Anlässlich der Einkleidungen, Professfeiern, Jubiläen der Schwestern, oder besonderer Gedenktage des Ordens wurden viele Festgottesdienste mit Bischöfen oder Äbten gefeiert.

In der schweren Zeit des 2. Weltkrieges scharte hier Stadtpfarr-Kaplan Jakob Pramhas Studenten um den Altar und begeisterte sie für die damals beginnende liturgische Erneuerung.

Flüchtlinge vom Griechisch-Orthodoxen Ritus und litauische Flüchtlinge feierten hier ihre Liturgie.

Gehörlose, Cursillistas und andere Gruppen feierten an diesem Altar die heilige Eucharistie.

Seit ca. fünfzig Jahren wird das Anna-Fest mit einem Festgottesdienst eines Primizianten und mehrerer Priester begangen. Meist ist dabei die Kirche zu klein, denn die Bevölkerung schätzt den Primizsegen hoch.

Betende Menschen weilen immer wieder in stiller Verehrung vor Jesus Christus, der im Tabernakel gegenwärtig ist.

Angefangen von den ausgegrenzten Sondersiechen, bis herauf in die Gegenwart, nahmen leidgeprüfte Menschen hier Zuflucht zu Maria und erlangten Erhörung, Kraft und Trost.

Die Pieta stammt aus der Zeit um 1450. der Künstler ist nicht bekannt; es muss einer von den Großen gewesen sein.

Im Zusammenhang mit dem Juvenat der Redemptoristen leisteten die Patres von 1949 bis 2000 die seelsorglichen Dienste.

>>>Kloster /Juvenat der Redemptoristen<<<

Vom September 2000 bis zum Frühjahr 2007 wirkte hier der polnische Priester Mag. Adam Biernat als unser Hauspriester. Nach verschiedenen Krankheiten ist er am 12. August 2007 unerwartet verstorben.